Elektroautos

Peking schenkt Elon Musk eine chinesische "Greencard"

Chinas Regierungschef Li Keqiang umschwärmt den Konzernchef von Tesla. Dieser schwärmt zurück: "Ich liebe China wirklich." Mit der neuen Gigafabrik von Tesla in Shanghai dürfte die Liebe Elon Musks nochmal wachsen.

Nach der Grundsteinlegung für eine riesige Tesla-Fabrik in Shanghai hat China dem Tesla-Firmenchef Elon Musk die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung angeboten. Die Regierung in Peking veröffentlichte einen Bericht über ein Treffen von Musk mit Chinas Regierungschef Li Keqiang.

Musk schmeichelte demnach: "Ich liebe China wirklich, ich möchte öfter zu Besuch kommen." Li bot ihm daraufhin die chinesische Greencard an. Musk lebt in Kalifornien. Laut Medienberichten hat er neben der US-Staatsbürgerschaft auch die kanadische und die südafrikanische.

Die allermeisten ausländischen Manager dürfen nicht dauerhaft in China sein

Die permanente Aufenthaltserlaubnis ist eine hohe Ehre: Sie besitzen erst seit 2016 nur rund 10.000 Ausländer. Musk würde als Inhaber der Greencard also einem exklusiven Club beitreten, in dem Nobelpreisträger und erfolgreiche Sportler Mitglied sind.

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Musk baut am Rande Shanghais eine Fabrik für Elektroautos, wo pro Jahr 500.000 Wagen vom Band laufen sollen. Der chinesische Markt ist der größte der Welt. Beim Treffen mit Li sagte Musk nach Regierungsangaben auch, er wolle aus dem Werk "ein Beispiel für die Welt" machen. (afp/apa/red) 

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