Investition

Panasonic stellt sich mit Hilfe Teslas neu auf

Panasonic investiert eine Viertelmilliarde in die neue Solarfabrik von Tesla. Der Elektronikkonzern konzentriert sich überhaupt immer mehr auf rentablere Produkte als Unterhaltungselektronik - so etwa als Zulieferer von Tesla.

Der japanische Elektronikkonzern Panasonic investiert umgerechnet 245 Millionen Euro in die Solarfabrik des amerikanischen E-Autobauers Tesla. Die Produktion im US-Bundesstaat New York solle im Sommer 2017 anlaufen, teilten beide Unternehmen mit. Bis 2019 soll die Modul-Produktion auf ein Gigawatt hochgefahren werden.

Die beiden Unternehmen hatte ihre Kooperation bereits im Oktober verkündet, aber keine Details genannt. Angesichts des harten Preiskampfes bei Smartphones und in der Unterhaltungselektronik konzentriert sich Panasonic seit einiger Zeit auf rentablere Produkte etwa für die Autoindustrie und die LED-Lichttechnik. Panasonic liefert beispielsweise Batterien für das kommende Elektroauto Model 3 von Tesla. Auch bei den Modellen S und X greift das Unternehmen des umtriebigen Milliardärs Elon Musk auf Batterien der Japaner zurück. Zudem will Tesla künftig auch Solardächer anbieten. (apa/Reuters)

Verwandte tecfindr-Einträge