Edelmetalle

Palladium: Rekordpreise und erste Engpässe

Angetrieben von einem knappen Angebot geht der Höhenflug von Palladium weiter. Die Nachfrage wird vor allem von der Autoindustrie getrieben. Es kommt zu ersten Engpässen.

Angetrieben von einem knappen Angebot geht der Höhenflug von Palladium weiter. Das Edelmetall legte am Montag um bis zu 1,8 Prozent zu und war mit 1.458 Dollar (1.294,85 Euro) je Feinunze (31,1 Gramm) so teuer wie noch nie. Damit kostete es knapp 150 Dollar mehr als Gold und gut 650 Dollar mehr als Platin. Aktuell dazu: Palladium ist zum ersten Mal seit 16 Jahren teurer als Gold >>

Die Nachfrage der Autobauer übersteige weiterhin das Angebot, sagte Analyst Carsten Menke von der Bank Julius Bär. Dieser Trend werde wohl noch einige Jahre anhalten.

Gleichzeitig könne Palladium im Katalysatorenbau nicht auf breiter Basis durch Platin ersetzt werden. Palladium wird zur Abgasreinigung von Benzinmotoren verwendet, Platin bei Diesel-Aggregaten. Deren Anteil an Fahrzeugmotoren geht wegen des Abgasskandals zurück. (reuters/apa/red)

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