Industriekonjunktur

Österreichs Industrie legt im ersten Quartal weiter stark zu

Die herstellende Industrie und der Bau verzeichnen im ersten Quartal ein Umsatzplus von über vier Prozent. Die Zahl der Mitarbeiter ist um knapp drei Prozent gestiegen, meldet Statistik Austria.

Der produzierende Bereich (Sachgüter und Bau) ist ersten Quartal in Österreich gewachsen: Die Umsätze sind laut Statistik Austria im 4,5 Prozent auf 68,5 Mrd. Euro gestiegen. Die Zahl der unselbstständig Beschäftigten stieg um 2,7 Prozent auf 945.304 Mitarbeiter.

Arbeitstätig bereinigt sei das Umsatzplus des gesamten produzierenden Bereichs ebenfalls bei 4,5 Prozent gelegen, teilte die Statistik Austria am Montag mit. Die Bruttoverdienstsumme (inkl. Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 6,1 Prozent auf 8,7 Mrd. Euro. Die Zahl der Unternehmen erhöhte sich leicht um 0,1 Prozent auf 65.518.

Am Bau stiegen die Umsätze um 4,4 Prozent auf rund 8,6 Mrd. Euro, arbeitstätig bereinigt um 4,6 Prozent. Die Auftragsbestände der österreichischen Baubetriebe (ohne Baunebengewerbe) lagen Ende März mit 14,5 Mrd. Euro um 17,3 Prozent höher. (apa/red)

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Unterdessen meldet das AMS Wien einen starken Anstieg an offenen Stellen in der Bundeshauptstadt. Nach den großen Beschäftigungsgruppen ist die Arbeitslosigkeit in Hotellerie und Gastronomie um 6,5 Prozent zurückgegangen, im Einzelhandel um 7,7 Prozent, in der Warenproduktion um 12,7 Prozent und im Bau um 13,3 Prozent.

Die Zahl der offenen Stellen sei schneller gestiegen als in jedem anderen Bundesland. "Gerade im Raum Wien ist das Jobangebot derzeit so groß wie schon sehr lange nicht“, meint dazu  die AMS-Wien-Chefin Petra Draxl und empfiehlt dabei die Anwendung "AMS Job-App" für Smartphones, die "sehr unkompliziert allen Menschen zur Verfügung" stehe, die sich für offene Stellen interessieren würden.

(red, apa)

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