Energiewende

Österreich hat bei Erneuerbaren vierthöchsten Anteil der EU

Österreich liegt mit seinem Anteil an erneuerbaren Energien auf Rang vier in der EU. Die Alpenrepublik kommt laut den jüngsten verfügbaren Zahlen auf gute 33 Prozent. Spitzenreiter war demnach Schweden mit 54 Prozent, das Schlusslicht war Luxemburg mit fünf Prozent.

Österreich lag beim Anteil der erneuerbaren Energien mit 33,5 Prozent 2016 auf Rang vier in der EU. Spitzenreiter war nach jüngsten Daten von Eurostat vom Donnerstag Schweden mit 53,8 Prozent, vor Finnland (38,7 Prozent) und Lettland (37,2 Prozent). Schlusslicht war Luxemburg mit nur 5,4 Prozent. Der EU-Durchschnitt betrug 17 Prozent.

Immerhin ist das eine Verdoppelung des Anteils der erneuerbaren Energien seit 2004 mit damals 8,5 Prozent. Ziel der EU ist eine Quote von 20 Prozent bis 2020 und von 27 Prozent bis 2030.

Für jedes EU-Land ist ein eigener Zielwert im Rahmen der Strategie Europa 2020 festgelegt. Die nationalen Zielwerte für die Mitgliedstaaten berücksichtigen deren unterschiedliche Ausgangssituation, das Potenzial im Bereich erneuerbarer Energien und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.

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Von den 28 EU-Staaten haben elf die für die Verwirklichung ihrer nationalen Ziele für 2020 erforderlichen Werte bereits erreicht: Bulgarien, Dänemark, Estland, Kroatien, Italien, Litauen, Ungarn, Rumänien, Finnland, Schweden und Tschechien.

Österreich liegt mit seinen 33,5 Prozent schon fast am Zielwert (34 Prozent). Im Gegensatz dazu sind die Niederlande mit nur 6,0 Prozent aus 2016 von ihrem nationalen Zielwert für 2020 mit 14,0 Prozent deutlich entfernt. Das trifft auch auf Frankreich zu (16,0 Prozent aus 2016 - Zielwert 23,0 Prozent). (apa/red)

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