Autoindustrie

Nissan: Eine Fusion mit Renault wäre nutzlos

Nissan-Motor-Chef Hiroto Saikawa hat einer Fusion mit dem Partner Renault eine Absage erteilt. Zudem hätte das auch unerwünschte "Nebeneffekte".

Nissan-Motor-Chef Hiroto Saikawa hat einer Fusion mit dem Partner Renault eine Absage erteilt. Er sehe "keinen Nutzen" in einem Zusammenschluss, sagte Saikawa der japanischen Zeitung "Nikkei". Ein solches Vorhaben hätte "Nebeneffekte", ergänzte er, ohne dies näher zu erläutern.

Nissan will an der Kooperation mit Renault und Mitsubishi festhalten

Seinen Worten zufolge will der japanische Autobauer an der Dreier-Allianz mit Renault und Mitsubishi Motors festhalten, zugleich aber deren Handhabung effizienter machen.

Reuters hatte im März von Insidern erfahren, dass Nissan und Renault eine engere Verbindung diskutierten. Demnach würde Nissan der französischen Regierung den Großteil von deren 15-prozentiger Renault-Beteiligung abkaufen. Mehr dazu:  Renault mit Nissan: Spekulationen um neuen Riesen am Massenmarkt >>

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Bisher hält auch der japanische Konzern 15 Prozent an Renault, und zwar ohne Stimmrechte. Das französische Unternehmen ist mit 43,4 Prozent an Nissan beteiligt. (reuters/apa/red)

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