Pharmaindustrie

Nestle gibt offenbar höchstes Gebot bei Merck ab

Laut Berichten hat der Schweizer Lebensmittelkonzern beim Pharmakonzern Merck das höchste Angebot für das Geschäft mit rezeptfreien Produkten vorgelegt.

Nestle soll einem Medienbericht zufolge der Favorit für die Übernahme des Geschäfts mit rezeptfreien Gesundheitsprodukten des deutschen Merck-Konzerns sein. Der Schweizer Lebensmittelriese habe das höchste Angebot abgegeben, wie die Finanznachrichtenagentur "Bloomberg" unter Bezug auf mit der Sache vertraute Informanten schrieb.

Merck werde wahrscheinlich im ersten Quartal über den Verkauf der Sparte entscheiden, der dem Darmstädter Unternehmen bis zu fünf Mrd. Dollar (4,19 Mrd. Euro) einbringen könnte.

Dem Bloomberg-Bericht zufolge hätten sich der US-Pharmakonzern Perrigo und die Eigner von Stada aus dem Veräußerungsprozess zurückgezogen. Noch im Bieterrennen seien Reckitt Benckiser und Mylan.

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Nestle und Merck lehnten Statements zu dem Bericht ab. Merck hatte im September angekündigt, einen völligen oder teilweisen Verkauf der sogenannten OTC-Sparte wie auch strategische Partnerschaften zu prüfen. (reuters/apa/red)

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