Verkehr

Nadelöhr beseitigt - Slowenische Autobahn nach Kroatien komplettiert

Ein großes Nadelöhr für den Urlauberverkehr aus Österreich in den Süden ist beseitigt: Die fehlenden sechs Kilometer zwischen Maribor und der slowenisch-kroatischen Grenze freigegeben, die Fahrtdauer nach Kroatien verkürzt sich.

Ein großes Nadelöhr für den Urlauberverkehr aus Österreich in den Süden ist beseitigt: In Slowenien ist der letzte Autobahnabschnitt zwischen Maribor und dem slowenisch-kroatischen Grenzübergang Gruskovje/Macelj fertiggestellt worden. Die fehlenden knapp sechs Kilometer wurden kürzlich für den Verkehr freigegeben, berichteten slowenische Medien.

Für Urlauber, die von Graz in Richtung Zagreb unterwegs sind, wird die Fahrt nun schneller verlaufen. Die ganze Strecke durch Slowenien - vom Grenzübergang Spielfeld über Maribor und Ptuj bis zur slowenisch-kroatischen Grenze - ist nun über eine Autobahn befahrbar. Insbesondere im Sommer kam es auf den letzten Kilometern vor der Grenze immer wieder zu langen Staus.

Der Bau des 5,8 Kilometer langen Abschnitts begann im Sommer 2016 und kostete rund 56 Millionen Euro, teilte die slowenische Autobahngesellschaft DARS mit. Die Bauarbeiten führte die bosnische Baufirma Euro-Asfalt aus.

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Mit der Fertigstellung des letzten Abschnitts ist die Autobahn A4 zwischen Slivnica bei Maribor und dem Grenzübergang Gruskovje nun komplett. Die 33 Kilometer lange Strecke, genannt auch die "Drau Autobahn" (Podravska avtocesta), wurde in mehreren Etappen gebaut: die ersten 20 Kilometer wurden 2009 eröffnet, vor einem Jahr noch weitere sieben Kilometer. (apa/red)

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