Autoindustrie

Nach Zollsenkung: Westliche Autobauer wollen Preise in China senken

Die deutliche Zollsenkung in China hat einen Dominoeffekt auf den weltgrößten Automarkt: Autobauer wie BMW, Audi und Tesla prüfen gerade deutliche Preisnachlässe im Land.

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Nach der Ankündigung von Zollsenkungen auf Autos und Autoteile in China haben mehrere deutsche Hersteller eine Anpassung ihrer Preise in Aussicht gestellt. BMW erklärte, das Unternehmen werde sein Preissystem überprüfen und entsprechende Maßnahmen einleiten. Die Zollsenkungen seien "ein starkes Zeichen, dass China seinen Weg der Öffnung fortsetzt", erklärte ein BMW-Sprecher.

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Tesla prescht als Erster vor

Von diesem Schritt würden die Kunden in China profitieren, und der chinesische Markt dürfte sich noch dynamischer entwickeln. Auch Audi kündigte eine Überprüfung seines Preissystems in China an.

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Mit konkreten Zahlen preschte unterdessen der US-Elektroautopionier Tesla vor. Das Modell X soll in China künftig bis zu 14.000 US-Dollar (11.870 Euro) weniger kosten, teilte das Unternehmen mit. Bei den Modellen S und X sollten die Preise um gut sechs Prozent reduziert werden.

Experten erwarten einen Dominoeffekt

Experten zufolge dürfte dies einen Dominoeffekt auf dem gesamten chinesischen Automarkt auslösen. Von den Importfahrzeugen der Premiumklasse würden sich die Preissenkungen letztlich bis zu den lokalen chinesischen Marken durchsetzen, sagte Yale Zhang, von der Shanghaier Beratungsgesellschaft Automotive Foresight.

Das Finanzministerium in Peking hatte am Dienstag angekündigt, dass die Abgaben auf Importe ab Juli für die meisten Pkw-Modelle auf 15 Prozent von 25 Prozent reduziert werden sollen. (reuters/apa/red)

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