Oberösterreich

Nach Insolvenz von Wick startet Arbeitsstiftung

Die Arbeitsstiftung für Mitarbeiter des Fensterherstellers Wick aus dem Bezirk Gmunden startet diese Woche, wie der oberösterreichische Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner angekündigt hat.

Symbolbild Fenster.

Die Arbeitsstiftung für Beschäftigte des insolventen Fensterherstellers Wick in Vorchdorf im Bezirk Gmunden wird am 3. August starten. Aus den ursprünglich 200 Interessenten werden voraussichtlich 41 Personen teilnehmen. Das kündigte der oberösterreichische Wirtschaftslandesrat Markus Achleitner (ÖVP) in einer Presseaussendung an.

Die Stiftungsteilnehmer werden mit Qualifizierungsmaßnahmen dabei unterstützt, wieder in Beschäftigung zu kommen. Sie beginnen zunächst eine Orientierungsphase, bei der abgeklärt wird, welche Weiterqualifizierungen für einen Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt erforderlich und sinnvoll sind. Danach sollen im Herbst die Qualifizierungsprogramme starten. Die Kosten für die Insolvenzstiftung übernehmen Land und AMS Oberösterreich. Zusätzlich hat das Land mit heurigem Jahr für Stiftungsteilnehmer den monatlichen Qualifizierungsbonus von 98 Euro auf 198 Euro erhöht, um ihnen auch längerfristige Ausbildungen finanziell zu erleichtern.

Wick hatte Ende Februar Insolvenz angemeldet. Die Passiva werden auf rund 10,5 Mio. Euro geschätzt. Nach dem Scheitern des Sanierungsplans wurde die Liegenschaft in Vorchdorf an den steirische Gemüsehändler Frutura verkauft. Ausgenommen davon ist der Bereich Sonnenschutz. Der zu Wick gehörende Produzent Kosmos wurde bereits Anfang Juli vom oberösterreichischen Fensterbauer Actual übernommen. Damit bleiben rund 80 der insgesamt 314 Arbeitsplätze erhalten. (apa/red)

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