Elektroindustrie

Nach Brand in Villach: 3M investiert kräftig - und baut zugleich Stellen ab

Ein Großbrand im März hat etwa ein Drittel der Produktionsfläche von 3M zerstört - bis heute sind nicht alle Schäden behoben. Der Hersteller nimmt für den Wiederaufbau viel Geld in die Hand. 30 Mitarbeiter müssen trotzdem gehen.

Nach einem Großbrand am Villach-Standort des Konzerns 3M im heurigen März werden nun 20 Mio. Euro in den Wiederaufbau des Werks investiert. Wie das Unternehmen bekannt gab, flossen bereits nach dem Feuer neun Mio. Euro in den Standort: Sowohl in die weitere Automatisierung, als auch in neue Anlagen. 30 Arbeitsplätze wurden allerdings als Folge des Feuers gestrichen.

Ein Drittel der Produktionsfläche zerstört

Bei dem Brand war etwa ein Drittel der Produktionsfläche zerstört worden, bis heute ist die Infrastruktur des Werks in einigen Bereichen noch nicht wiederhergestellt. Nun werden um zehn Mio. Euro Infrastruktur und die Produktion keramischer Schleifscheiben wiederaufgebaut.

Gegen Jahresende sollen weitere zehn Mio. Euro in neue Gebäude und Brandschutz auf neuestem technischen Stand investiert werden. Wiederaufbau und Modernisierung des Werkes sollen Ende 2019 abgeschlossen sein.

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Allerdings werde sich der Personalbestand reduzieren, so das Unternehmen. Die überlassenen Arbeitskräfte wurden bereits im März freigestellt. Nun wurden etwa 30 Mitarbeiter abgebaut, mit der Arbeitnehmervertretung wurde auch ein Sozialplan mit einer Arbeitsstiftung verhandelt. (apa/red)

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