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Nach Betrug: ABB tauscht Management in Südkorea aus

Nach der spektakulären Betrugsaffäre in Südkorea hat der Schweizer Elektrokonzern den Landeschef und den Finanzchef in Südkorea entlassen. ABB war zuvor ein Schaden von 100 Millionen Dollar entstanden, nachdem ein leitender Angestellter in Südkorea spurlos verschwunden war.

Nach einem 100 Mio. Dollar (92,6 Mio. Euro) schweren Betrugsfall in Südkorea wechselt der Schweizer Elektrokonzern ABB das Management in dem asiatischen Land aus. ABB habe den Landeschef und den Finanzchef in Südkorea entlassen, erklärte ein Firmensprecher. SweeSeng Lee sei mit sofortiger Wirkung zum neuen Chef und Rajiv Malhotra zum Finanzchef ernannt worden.

Regionaler Finanzdirektor bleibt verschwunden

Ein örtlicher Finanzdirektor hatte Firmengelder veruntreut und Unterlagen gefälscht und sich dann abgesetzt. Erst als er verschwunden war, fiel ABB auf, dass er einen Schaden von 100 Mio. Dollar vor Steuern angerichtet hatte. Der durch den Betrug entstandene Schaden bekommt ABB voraussichtlich teilweise von Versicherungen ersetzt. Der Finanzdirektor wird von den Behörden noch immer gesucht. (reuters/apa/red)


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