Bahnindustrie

Milliardendeal in Vorbereitung: Deutsche Bahn will Arriva verkaufen

Insidern zufolge hat die Deutsche Bahn Finanzhäuser mit der Vorbereitung eines Verkaufs von Arriva beauftragt. Die internationale Nahverkehrstochter des Bahnbetreibers könnte auch an die Börse gebracht werden und dort ein Finanzvolumen von drei Milliarden Euro erzielen.

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Die Deutsche Bahn hat Insidern zufolge die Banken für den Verkauf oder Börsengang ihrer internationalen Nahverkehrstochter Arriva beauftragt. Die Bahn arbeite bei dem Schritt mit der Citi und der Deutschen Bank zusammen, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters von mehreren mit der Sache vertrauten Personen.

Bei der Deutschen Bahn war zunächst keine Stellungnahme erhältlich, die Banken wollten sich dazu nicht äußern. Arriva könnte bei einem Deal mit mehr als 3 Mrd. Euro bewertet werden.

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Die Deutsche Bahn hatte zuletzt erklärt, sie halte einen Arriva-Verkauf noch heuer für möglich. Geprüft würden alle Optionen wie Komplett- oder Teilverkauf und ein Börsengang. Arriva mit Sitz in Großbritannien macht mit über 50.000 Mitarbeitern mehr als 5 Mrd. Euro Umsatz. Mit den Einnahmen könnte die Deutsche Bahn ihre Schulden begrenzen und nötige Investitionen in Deutschland finanzieren. (reuters/apa/red)

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