Elektroindustrie

Michael Tojner kann sich freuen: Papiere von Varta hoch begehrt

Vor dem geplanten Börsengang von Varta gibt es einen Ansturm von Anlegern auf die Aktien des deutschen Batterieherstellers. Deshalb wird die Zeichnungsfrist um sechs Tage verkürzt. Varta gehört zur Montana Tech des österreichischen Investors Michael Tojner.

Der Batteriehersteller Varta kann wegen der hohen Nachfrage von Investoren früher als gedacht an die Börse gehen. Der Vorstand habe beschlossen, die Angebotsfrist um sechs Tage zu verkürzen, teilte Varta mit. Investoren können nur noch bis zum 18. Oktober Aktien zeichnen. Der erste Handelstag ist nun für den 19. Oktober statt am 25. Oktober geplant.

Zu den Plänen: Michael Tojner will mit Vartas Börsengang 230 Millionen Euro erreichen >>

"Wir freuen uns, dass die Nachfrage nach unseren Aktien so hoch ist", erklärte Finanzchef Michael Pistauer. Nach Angaben des Thomson-Reuters-Informationsdienstes IFR waren die angebotenen Papiere schon innerhalb von dreieinhalb Stunden am ersten Tag der Frist gezeichnet.

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Im Spätherbst 2016 hatte der Produzent von Mikrobatterien für Hörgeräte oder Kopfhörer einen ersten Anlauf für einen Börsengang noch wegen mangelnder Nachfrage abgebrochen. Nun werden die Aktien in einer Preisspanne von 15 bis 17,50 Euro angeboten. Am oberen Ende würde das gesamte Unternehmen mit rund 670 Mio. Euro bewertet.

Bei dem Börsengang würden 8,6 Mio. neue Aktien platziert, teilte die zur Montana Tech des österreichischen Investors Michael Tojner gehörende Gesellschaft außerdem mit. Das Unternehmen hatte die genaue Höhe der Kapitalerhöhung von der Nachfrage abhängig gemacht. Weitere Aktien platziert der Altaktionär Michael Tojner.

Die traditionsreiche Varta AG war bis 2007 schon einmal börsennotiert. Das heutige Unternehmen ist aber nur ein kleiner Teil davon, ohne die Geschäfte mit Auto- und Haushaltsbatterien. (reuters/apa/red)

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