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Miba: Schwierige Situation am Investitionsgütermarkt

Der Umsatz des oberösterreichischen Zulieferers Miba stagnierte im ersten Halbjahr. Auch im zweiten Halbjahr sei keine wesentliche Änderung in Sicht, so der Hersteller. Grund sei die schwierige Situation am Investitionsgütermarkt. Richtig gut dagegen entwickelt sich die Nachfrage im Automobilsektor.

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Dem oberösterreichischen Zulieferer Miba hat im ersten Halbjahr 2016/17 die schwierige Situation auf den Investitionsgütermärkten zu schaffen gemacht. Auch im zweiten Halbjahr sei keine wesentliche Veränderung in Sicht, teilte das Unternehmen mit. Der Umsatz stagnierte bei 376,5 Mio. Euro (davor 375,2 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) war mit 74 Mio. Euro leicht rückläufig (nach 76,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich von 49,7 auf 51,5 Mio. Euro. Das Konzerneigenkapital betrug Ende Juli 439,9 Mio. Euro, womit die Eigenkapitalquote per Ende Juli mit 55,3 Prozent leicht unter dem Niveau vom 31. Jänner 2016 (57,2 Prozent) lag.

Der guten Nachfrage aus dem Automobilsektor stehe eine weitere Schwächung des Investitionsgütersektors gegenüber, so das Unternehmen. Die Nachfrage nach Bau- und Bergbaumaschinen, Traktoren, Kompressoren, Schiffen und Lokomotiven sei weiter zurückgegangen. Einzige positive Ausnahme in diesen Branchen stellten die Lkw-Märkte in Europa und China dar.

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Per Ende Juli beschäftigte die Miba-Gruppe inklusive Leasing-Kräften weltweit 5.583 Personen, um knapp 200 Mitarbeiter mehr als vor einem Jahr. (APA/red)

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