Elektroautos

Magna Steyr baut Fahrzeugarchitektur für chinesischen Autobauer Baic

Ein wichtiger Deal für Magna Steyr: Konzernchef Günther Apfalter hat in Peking mit dem Chef des chinesischen Autobauers Baic die Entwicklung einer "intelligenten elektrischen Fahrzeugarchitektur" für den chinesischen Markt vereinbart.

Der chinesische Autobauer Baic und Magna werden gemeinsam eine intelligente elektrische Fahrzeugarchitektur für den chinesischen Markt entwickeln. Das haben Baic-Konzernchef Xu Heyi und Günther Apfalter, Chef von Magna Europe und Magna Steyr, beim Besuch der österreichischen Delegation in Peking vereinbart.

Magna sei "sehr stolz", von den Chinesen als Partner ausgewählt worden zu sein, so Günther Apfalter. Dies sei ein weiterer großer Schritt für Magna auf dem chinesischen Markt.

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Magna Steyr-Chef Günther Apfalter und Baic-Chef Xu Heyi bei der Unterzeichnung der Kooperation in Peking.

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Hintergründe

China treibt derzeit wegen der massiven Umweltverschmutzung im Land und wegen des enormen technologischen Vorsprungs westlicher Hersteller beim Verbrennungsmotor die Elektromobilität im Land stark voran - und gibt damit auch die Geschwindigkeit am Weltmarkt für Elektroautos vor. Im Vorjahr wurden in China rund 700.000 Elektrofahrzeuge verkauft, der Markt ist damit der größte der Welt in diesem Segment. Bis 2020 sollen auf chinesischen Straßen, auch dank hoher Förderungen, rund fünf Millionen Elektrofahrzeuge unterwegs sein.

Eckdaten zu Magna

Der kanadische Automobilzulieferer mit großen Standorten in Österreich zählt 335 Fertigungsbetriebe und 96 Zentren für Produktentwicklung und Vertrieb in 28 Ländern. Magna beschäftigt rund 168.000 Mitarbeiter und produziert ganze Autos, Karosserien, Fahrwerke, Außenteile, Sitze, Antriebsstränge, Systeme für Fahrerassistenz und Licht, Spiegel, Schließsysteme sowie Elektronik und Software.

(red)