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London plant die niedrigsten Unternehmenssteuern aller G20-Industrieländer

Die britische Regierungschefin Theresa May will die niedrigsten Unternehmenssteuern innerhalb der G-20. In Kürze will May die detaillierten Pläne dazu vorstellen. Laut einem Medienbericht könnte der Steuersatz auf unter 15 Prozent sinken.

Die britische Premierministerin Theresa May will mit dem niedrigsten Steuersatz der zwanzig größten Industrie- und Schwellenländer die nach dem Brexit-Votum abwanderungswilligen Unternehmen im Land halten.

"Mein Ziel ist nicht nur, die niedrigste Unternehmensteuer in der G20 zu haben, sondern auch eine, die Innovationen umfassend unterstützt", kündigte May am Montag bei einer Rede vor dem Unternehmerverband CBI an. Schon in Kürze wolle sie dazu detaillierte Pläne vorstellen.

Körperschaftssteuer sinkt möglicherweise auf unter 15 Prozent

Nach einem Bericht des "Daily Telegraph" will May die Körperschaftssteuer möglicherweise auf unter 15 Prozent drücken. Derzeit liegt der Satz bei 20 Prozent. Damit sollen auch Unternehmen aus anderen Ländern nach Großbritannien gelockt werden.

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Viele britische Unternehmen befürchten durch den geplanten Austritt aus der Europäischen Union Nachteile. "Wir wollen eine Vereinbarung, die am besten ist für das Vereinigte Königreich", sagte May zu den anstehenden Austrittsverhandlungen mit den EU-Ländern.

Auch Donald Trump will Firmensteuern massiv senken

In Europa hat vor allem Irland mit niedrigen Steuersätzen internationale Konzerne angezogen. Dort gilt ein Satz von 12,5 Prozent. In Deutschland liegt er bei knapp 30 Prozent. Auch der künftige US-Präsident Donald Trump hatte im Wahlkampf Firmen eine Absenkung des Steuersatzes auf 15 Prozent zugesagt. (APA/Reuters/red)