Kollektivverträge

Löhne im heimischen Metallgewerbe steigen

Die mehr als 110.000 Beschäftigten im Metallgewerbe in Österreich bekommen ab Jänner 2,5 Prozent mehr Lohn. Der Mindestlohn wird in zwei Schritten auf 2.000 Euro angehoben. Auch für Lehrlinge gibt es mehr Geld.

Die mehr als 110.000 Beschäftigten des Metallgewerbes erhalten ab 1. Jänner 2020 2,5 Prozent mehr Lohn. Darauf haben sich die Sozialpartner in der dritten Verhandlungsrunde am Montag geeinigt, teilten die Gewerkschaft PRO-GE und die Wirtschaftskammer mit. Auch die Lehrlingsentschädigungen und lohnbezogenen Zulagen steigen um 2,5 Prozent.

Die vereinbarte Erhöhung gilt gleichermaßen für die kollektivvertraglichen Mindestlöhne und für die Ist-Löhne. Der niedrigste Mindestlohn wird in zwei Etappen (1. Jänner 2020 und 1. Jänner 2021) auf 2.000 Euro angehoben. Das bedeutet laut Gewerkschaft eine Erhöhung der untersten Lohngruppen um 3,11 bzw. 3,03 Prozent.

Die Nachtarbeitszulage und die Schichtzulage für die dritte Schicht steigen um 6,6 Prozent. Ebenso gibt es die Möglichkeit für Arbeitnehmer, statt der Ist-Lohnerhöhung zusätzliche Freizeit zu vereinbaren. Voraussetzung für diese individuelle Freizeitoption ist eine Betriebsvereinbarung. (apa/red)