Autoindustrie

Kurzarbeit im Kölner Werk von Ford

Ford hat in seinem großen Werk in Köln Kurzarbeit verhängt, weil die Nachfrage nach dem Kleinwagen "Fiesta" wegen des Brexit geringer ausfällt. Betroffen sind rund 2.200 Mitarbeiter.

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Der Autobauer Ford hat mit Kurzarbeit in seinem Kölner Werk auf den Absatzrückgang in Großbritannien reagiert. Betroffen seien rund 2.200 Mitarbeiter in der Fertigung des Kleinwagens Fiesta, sagte ein Unternehmenssprecher. Statt an fünf Tagen werde nur noch an vier Tagen gearbeitet. Die Kurzarbeit sei bis Ende des Jahres beantragt worden.

Im Mai wolle man überprüfen, ob die Maßnahme weiter notwendig sei. Mehrere Medien hatten zuvor berichtet. Pro Tag werden in Köln 1.150 Fahrzeuge des Modells Fiesta gebaut. Ein Drittel der Produktion sei bisher nach Großbritannien gegangen, sagte der Sprecher. Dort sei der Verkauf wegen des Brexit und der Schwäche des Pfunds zurückgegangen. Auch in Südeuropa sei die Nachfrage gesunken. (dpa/apa/red)

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