Kampagne

Kommt Öxit - kommt Pleitewelle?

Der Industrielle Hans-Peter Haselsteiner klinkt sich mit einer Kampagne gegen den FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer aktiv in den Bundespräsidenten-Wahlkampf ein. Denn ein möglicher "Öxit" wäre für Österreich ein "schwerster Schaden".

Hans-Peter Haselsteiner
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© Michael Hetzmannseder

Haselsteiner will demnächst weitere Mitstreiter präsentieren. Einen tatsächlichen Austritt Österreichs aus der Union fürchtet er allerdings nicht. Aber: "Das Thema ist schon sehr schädlich, wenn es nur debattiert wird. Diese Gefahr wird zu wenig wahrgenommen. Die Österreicher sind da sehr blauäugig." Das sagt Haselsteiner bewusst auch in Richtung "meiner Industrie-Kollegen", wo ja mitunter FPÖ-Affinität anzutreffen ist. 

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Mit dem FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer in der Hofburg wäre eine "Öxit"-Debatte unvermeidlich. Für Österreich wäre das "ein schwerster Schaden", erklärt der Industrielle Hans-Peter Haselsteiner im APA-Gespräch. Deshalb klinkt er sich mit einer Kampagne gegen Hofer als Bundespräsident in den Wahlkampf ein.

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Haselsteiner, der ein Großspender des Kandidaten Alexander Van der Bellen ist, lanciert die Kampagne als "Privatmann", wird von seiner Seite betont. Zur Initiative jedenfalls habe ihn "pure Angst" veranlasst, sagt er: "Vor den Konsequenzen, was passiert, wenn Hofer Präsident wird." Dann nämlich werde eine Debatte über einen EU-Austritt Österreichs wieder aufleben, ist er sich sicher. 

 

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Auch vor Arbeitslosigkeit als direkte Folge einer Kür Norbert Hofers wird gewarnt. 

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Haselsteiner will demnächst weitere Mitstreiter präsentieren. Einen tatsächlichen Austritt Österreichs aus der Union fürchtet er allerdings nicht. Aber: "Das Thema ist schon sehr schädlich, wenn es nur debattiert wird. Diese Gefahr wird zu wenig wahrgenommen. Die Österreicher sind da sehr blauäugig." Das sagt Haselsteiner bewusst auch in Richtung "meiner Industrie-Kollegen", wo ja mitunter FPÖ-Affinität anzutreffen ist. 

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"Mit allen unappetitlichen Themen kann man auf Stimmenfang gehen, auch, wenn das nicht meine Freude und meine Linie ist. Aber mit dem Öxit-Thema definitiv nicht", erklärt Haselsteiner.