Zulieferindustrie

Knorr-Bremse freut sich über große Nachfrage beim Börsengang

Der auch in Österreich produzierende Bremsenhersteller Knorr-Bremse meldet beim Verkauf eines Anteils am Unternehmen an der Börse eine deutlich höhere Nachfrage als erwartet. Der Schritt könnte der Eigentümerfamilie Thiele mehr als vier Milliarden Euro einbringen.

Zulieferindustrie Automobilindustrie Knorr-Bremse Börsengang Deutschland

Der Bremsenhersteller Knorr-Bremse drückt bei seinem Börsengang aufs Tempo. Aufgrund einer großen Nachfrage nach den Aktien werde die Angebotsperiode am 10. Oktober enden und damit einen Tag früher als geplant, teilte das Unternehmen in München mit.

Der erste Handelstag im regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse soll aber weiterhin an diesem Freitag (12.10.) sein.

Nach bisherigen Angaben könnte der Börsengang der Eigentümerfamilie Thiele bis zu 4,2 Mrd. Euro einbringen und damit der größte Börsengang des Jahres in Deutschland werden. Es sollen bis zu 30 Prozent der Papiere zum Stückpreis von 72 bis 87 Euro bei Anlegern platziert werden.

White Paper zum Thema

Zum Börsengang:
Aston Martin gegen Knorr-Bremse: Autozulieferer kommt schneller ans Börse-Ziel >>  
Traditionsunternehmen Knorr-Bremse geht an die Börse >>

Eckdaten zum Hersteller

Knorr-Bremse stellt Bremsen für Züge und Lkw her. Daneben hat das Unternehmen unter anderem Zugtüren, Heizungs- und Lüftungssysteme im Angebot. (dpa/Reuters/APA/red)

Aktuell zum Unternehmen:

Knorr-Bremse: Eskaliert der Streit mit Bosch? >>

Roboter-Lkw: Continental und Knorr-Bremse kooperieren >>

Verwandte tecfindr-Einträge