Baumaschinenhersteller

Kion macht gute Geschäfte in Westeuropa

Die Geschäfte des deutschen Gabelstaplerherstellers Kion laufen vor allem in Westeuropa weiter rund: Das Unternehmen hat beim Umsatz im zweiten Quartal um sieben Prozent auf 1,34 Milliarden Euro zuleget. der Gewinn stieg um mehr als ein Fünftel auf 64 Milionen Euro.

Baumaschinen Maschinenbau Kion

Der Gabelstapler-Hersteller Kion profitiert von guten Geschäften in Westeuropa. Der Umsatz legte im zweiten Quartal um 7 Prozent auf 1,34 Mrd. Euro zu, wie das im MDax notierte Unternehmen in Wiesbaden bei der Veröffentlichung vorläufiger Zahlen mitteilte. Der Überschuss kletterte um etwas mehr als ein Fünftel auf 64 Mio. Euro.

Kion profitierte vom starken Wachstum bei Elektrostaplern und Lagertechnikgeräten, die die sinkenden Bestellzahlen bei Staplern mit Verbrennungsmotor mehr als kompensierten.

Im zweiten Quartal stagnierte Kion zufolge die weltweite Nachfrage nach Gabelstaplern. Vor allem der chinesische Markt schwächelte. In Westeuropa habe das Geschäft dagegen zugelegt.

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Bei Kion selbst wurden im zweiten Quartal 45.600 Fahrzeuge bestellt - das ist ein Plus von fast vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Unternehmen, das mit Weichai einen chinesischen Ankeraktionär hat, konnte sich vom negativen Trend in China absetzen und verzeichnete auch hier ein Plus bei den Bestellungen. Insgesamt legte der Auftragseingang um 8 Prozent auf 1,43 Mrd. Euro zu. (APA/dpa/red)

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