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Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich kommt nach einem Rekord-Halbjahr bei Umsatz und Neugeschäft schneller voran als gedacht. Die vorliegenden Aufträge reichten, um Jungheinrich fünf Monate lang auszulasten.

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Der Gabelstapler-Hersteller Jungheinrich kommt nach einem Rekord-Halbjahr bei Umsatz und Neugeschäft schneller voran als gedacht.

Das Hamburger Unternehmen erwartet für das laufende Jahr nun einen Umsatz von rund 3,7 Milliarden Euro und einen Auftragseingang von 3,85 Milliarden Euro, wie Jungheinrich mitteilte.

Beide Kennziffern liegen damit am oberen Ende der Prognosen und übertreffen das Vorjahresniveau um acht Prozent. Der operative Gewinn kann dabei nicht mithalten: Das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) werde wie geplant zwischen 270 und 280 Millionen Euro liegen. Spürbar gestiegene Personalkosten, unerwartet hohe Rohstoffpreise, Lieferengpässe und Preiserhöhungen bei einigen Lieferanten schlugen im ersten Halbjahr zu Buche.

Von Jänner bis Juni lag das Ebit mit 127,1 Millionen Euro nur drei Prozent über Vorjahr. Der Umsatz stieg unerwartet stark um neun Prozent auf 1,78 Milliarden Euro, der Auftragseingang sogar um elf Prozent auf 1,95 Milliarden. "Wesentlicher Treiber des Wachstums sind das Neugeschäft und der Kundendienst", sagte Vorstandschef Hans-Georg Frey. Die vorliegenden Aufträge reichten, um Jungheinrich fünf Monate lang auszulasten.

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Jungheinrich-Aktien schnellten an der Börse um fast sechs Prozent nach oben, obwohl die Analysten die optimistischeren Prognosen für das Gesamtjahr zumeist schon vorweggenommen hatten. Sie halten auch das Ziel von Jungheinrich, den Umsatz bis 2020 auf mehr als vier Milliarden Euro auszubauen, für realistisch. (reuters/apa/red)

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