Personalia

IV Wien: Wolfgang Hesoun neuer Präsident

Der Nachfolger von Georg Kapsch appelliert an die Absicherung des Produktionsstandortes Wien

Wolfgang Hesoun (Vorsitzender des Vorstandes, Siemens AG Österreich) wurde gestern Abend vom Vorstand zum neuen Präsidenten der Industriellenvereinigung Wien gewählt. Er folgt in dieser Funktion Georg Kapsch (Vorsitzender des Vorstandes, Kapsch AG) nach, der im Juni zum Präsidenten der Industriellenvereinigung auf Bundesebene gewählt wurde.

Ins neue Präsidium für die Periode 2012-2015 wurden des weiteren Peter J. Oswald (CEO, Mondi AG), Christian C. Pochtler (Alleinvorstand, Pochtler Industrieholding AG ), Ursula Simacek (Geschäftsführende Gesellschafterin, Simacek Facility Management Group GmbH) sowie Günter Thumser (Präsident, Henkel Central Eastern Europe GmbH) gewählt. Dem Präsidium gehören zudem als kooptierte Mitglieder Stefan Ehrlich-Adam (Geschäftsführer, EVVA Sicherheitstechnologie GmbH) in seiner Funktion als Obmann der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Wien sowie Heinrich Gröller (Geschäftsführender Gesellschafter, Allholding Beteiligungsverwaltungs GmbH) in seiner Funktion als Vorsitzender der Jungen Industrie Wien an.

Bildung, Innovation, Forschung, Infrastruktur 

"Wien hat aufgrund seiner geografischen Lage und der Diversifizierung der Wirtschaft - mit einer starken Industrie als Rückgrat - ein hohes wirtschaftliches Potenzial. Angesichts der Globalisierung und Verschiebung der weltwirtschaftlichen Gewichte, müssen wir dieses Potenzial weiter stärken und unsere Lage als Brücke in die CEE-Länder nützen. Dafür brauchen Firmen die bestmöglichen Rahmenbedingungen", wünscht sich Hesoun. "Vor diesem Hintergrund möchte ich in meiner Arbeit als IV-Wien-Präsident den Schwerpunkt auf die Themen Bildung, Innovation & Forschung sowie Infrastruktur legen. Eine zielgerichtete und effiziente Forschungs- und Standortpolitik, die die besten Köpfe anzieht, ist im internationalen Wettbewerb von hoher Bedeutung. Unabdingbare Basis sind gut ausgebildete Mitarbeiter. Sie sind Garant dafür, auch im internationalen Wettbewerb weiterhin erfolgreich zu sein."

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Dabei spielen auch die Chancen, die Wien als Standort für produzierende Unternehmen in Zukunft bietet, eine wichtige Rolle, erklärte der neue IV-Wien Präsident. "Die Stadt profitiert insgesamt stark von der produzierenden Industrie, da nur sie für alle Qualifikationsstufen Arbeitsplätze bietet, Exportgüter produziert und so gerade in krisengeschüttelten Zeiten für wirtschaftliche Stabilität sorgt. Umgekehrt sind aber auch die von Wien zur Verfügung gestellten Rahmenbedingungen für die Aufrechterhaltung des Produktionsstandortes von enormer Bedeutung." (pm)

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