Erdgas

Israel und Zypern planen neue Riesenpipeline

Israel und Zypern wollen ihre Kooperation im östlichen Mittelmeer vor allem in den Bereichen Sicherheit und Energie weiter ausbauen. Geplant ist unter anderem eine 2.100 Kilometer lange Gasröhre, die etwa sechs Milliarden Euro kosten soll.

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Israel und Zypern wollen ihre Kooperation im östlichen Mittelmeer vor allem in den Bereichen Sicherheit und Energie weiter ausbauen. Dies erklärten die Staatspräsidenten beider Länder, Reuven Rivlin und Nikos Anastasiades, in der zyprischen Hauptstadt Nikosia.

"Eine neue Ära hat begonnen", sagte Anastasiades im zyprischen Fernsehen (RIK). Rivlin hob hervor, dass die Streitkräfte der beiden Mittelmeerländer eng kooperierten und gemeinsame Manöver austrügen.

Israel und Zypern haben jedoch ein größeres Projekt im Blick: Bis 2025 könnte Erdgas aus dem östlichen Mittelmeer vor der Küste Israels durch eine Riesenpipeline (Eastmed-Pipeline) über Zypern, Kreta, das griechische Festland bis nach Italien geleitet werden. "Das wird eine der wichtigsten Unterwasser-Pipelines der Welt sein", sagte Rivlin.

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Vor der Küste Israels waren in den vergangenen Jahren reiche Erdgasfelder entdeckt worden. Die 2.100 Kilometer lange Pipeline soll ersten Studien zufolge rund sechs Milliarden Euro kosten. Die Pipeline soll teilweise bis zu 3.000 Meter tief auf dem Grund des Mittelmeeres liegen.

Israel, Zypern, Griechenland und Italien wollen im März ein entsprechendes Abkommen auf der Insel Kreta unterzeichnen. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus Kreisen des Athener Außenministeriums. (dpa/apa/red)