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Infrarot-LED gefragt: Lieferschwierigkeiten bei Osram

Der Lichtkonzern Osram hat alle Hände voll zu tun, die große Nachfrage nach Infrarot-LED für Autos und Handys zu erfüllen. Entsprechend hat der Hersteller seine Gewinnprognose für heuer weiter nach oben geschraubt.

Der Lichtkonzern Osram hat alle Hände voll zu tun, die große Nachfrage nach Infrarot-LED für Autos und Handys zu erfüllen. "Bei den Infrarotdioden ist die Nachfrage so gut, dass wir Lieferschwierigkeiten haben", sagte Konzernchef Olaf Berlien kürzlich in München. Dank des Produktionsausbaus werde sich die Situation in den kommenden Monaten aber zusehends entspannen.

Ergebnis im zweiten Quartal um ein Zehntel gestiegen

Zuvor hatte das Unternehmen seine Umsatz- und Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr (30. September) nach oben geschraubt. Im zweiten Quartal wuchs der Umsatz auf vergleichbarer Basis, also bereinigt um Portfolio- und Währungseffekte, im Jahresvergleich um knapp zehn Prozent auf 1,05 Mrd. Euro.

Nach Steuern verdiente das Unternehmen im zweiten Quartal im fortgeführten Geschäft 79 Mio. Euro. Der Vorjahreswert von 95 Mio. Euro war durch Einmaleffekte geprägt. Osram hatte im vergangenen Jahr das traditionelle Lampengeschäft verkauft.

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Infrarot-Technologie wird zum Beispiel bei Regensensoren und Abstandsmessern in Autos oder bei Iris-Scannern in Handys eingesetzt (dpa-AFX/apa/red)

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