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Infineon wirbt mit neuem Arbeitsraum um Absolventen der TU Wien

Infineon Österreich will in den nächsten Jahren Hunderte neue Jobs in der Forschung schaffen. Mit einem neuen Arbeitsraum für Absolventen geht der Hersteller jetzt bei der TU Wien auf Kundenfang.

Infineon Österreich will in den nächsten Jahren Hunderte neue Jobs in der Forschung schaffen. Um die Talente-Pipeline gut gefüllt zu halten, hat der Halbleiterkonzern am Dienstag den "Infineon Hub" an der Technischen Universität (TU) Wien eröffnet. Doktorats- und Masterstudenten, die ihre Abschlussarbeit in Kooperation mit der Firma durchführen, haben damit einen eigenen Netzwerk- und Arbeitsraum.

Infineon Österreich bei rund 100 Doktoranden behilflich

Rund 100 Doktoranden österreichweit, darunter rund 30 an der TU Wien, schreiben ihre Dissertation in Kooperation mit Infineon Österreich, viele davon stehen auch schon auf der "Payroll" des Konzerns. Dazu kommen noch zahlreiche Masterstudenten, die ihre Abschlussarbeit einem Thema widmen, das für das Unternehmen interessant ist. Ihnen und auch anderen interessierten Studenten will der Halbleiterhersteller mit dem "Infineon Hub" eine Andockstelle bieten, um an Forschungs- und Technologieprojekten mitarbeiten zu können.

Beteiligung an sechs Stiftungsprofessuren

In den neuen Räumlichkeiten kann man sich direkt ins Infineon-Netzwerk einloggen. Zudem stehen ein Meeting-Raum und zwei Seminarräume zur Verfügung. Für den Konzern ist es neben der Beteiligung an sechs Stiftungsprofessuren und Masterprogrammen und einem "PhD"-Exzellenz-Programm eine weitere Initiative, um frühzeitig hochqualifizierte Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen.

White Paper zum Thema

Infineon Österreich: Fast jeder zweite Mitarbeiter ist Akademiker

Infineon Österreich hat seit 2003 seinen Akademikeranteil nahezu verdoppelt. Rund jeder Zweite der etwa 3.800 Beschäftigten des Konzerns hat einen akademischen Abschluss. Mit über 1.500 Mitarbeitern in Forschung und Entwicklung (F&E) und jährlichen F&E-Ausgaben von 428 Mio. Euro zählt der Halbleiterhersteller zu den forschungsstärksten Unternehmen Österreichs. (apa/red)

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