VW-Skandal

In Österreich müssen ab Jänner die ersten VW in die Werkstätten

Rund 363.000 Autos des VW-Konzerns müssen im Laufe des kommenden Jahres zurück in die Werkstatt, um den Schadstoffausstoß der Betriebszulassung anzupassen. Bereits im Jänner geht es los.

"Nach aktueller Einschätzung werden sich sämtliche Maßnahmen im Zuge des Rückrufs für alle Motorvarianten über das Kalenderjahr 2016 erstrecken", so Richard Mieling, Sprecher des Generalimporteurs Porsche Austria.

Die Dauer der Umsetzung der Maßnahmen werde pro Fahrzeug zwischen 30 Minuten für ein reines Software-Update bzw. weniger als eine Stunde für die Kombination Software-Update und Hardware-Lösung betragen. "Allen Kunden wird auf Wunsch eine angemessene Ersatzmobilität kostenfrei angeboten", so Mieling zur APA.

Die betroffenen Autobesitzer werden vom VW-Konzern angeschrieben. Ziel sei es, dass es durch die Anpassungen keinen Mehrverbrauch und keine Einbußen bei der Fahrleistung gibt. "Nach der Umsetzung der technischen Maßnahmen erfüllen die Fahrzeuge die jeweils gültigen Abgasnormen", erklärte dazu der deutsche Autobauer kürzlich.

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Im Folgenden die Rückrufzeiten:

  • Ab Jänner beginnt die Umrüstung der 2.0-Liter-Motoren in Form eines Softwareupdates.
  • Zur Jahresmitte ist die technische Umrüstung für den 1.2-Liter-Motor geplant. Dies wird voraussichtlich ebenfalls durch ein Software-Update erfolgen.
  • Im 4. Quartal werden die 1,6-Liter-Motoren umgestellt. Neben der Erneuerung der Software ist auch eine Änderung bei der Hardware nötig - die Motoren erhalten Strömungstransformatoren.    (apa)

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