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Hyper-Bewusstsein? Ulman rät

Mit „hyper-bewusst“ ist die Fähigkeit gemeint, die Umgebung nach Möglichkeiten und Bedrohungen abzusuchen. Aber wie gelingt das in systematischer und kontinuierlicher Art und Weise?

Blog Meinung Barbara Ulman Talentor

In unserer disruptiv geprägten Umwelt sind neben stark persönlichen Eigenschaften (die zuletzt beschriebenen Kompetenzen „future facing“ und „cooperation“) auch methodische Fähigkeiten immer mehr gefragt. „Hyper-Bewusst“ nennt es die Hogan Persönlichkeitsanalyse in seinem entsprechenden Tool. Damit ist die Fähigkeit gemeint, die Umgebung nach Möglichkeiten und Bedrohungen abzusuchen. Aber wie gelingt das, in systematischer und kontinuierlicher Art und Weise. Woran orientiert man sich, was ist Bullshit und was ist Nützlich? Publikationen, Kongresse, Blogs, Interviews, Beobachtung der Branchenkollegen, wirtschaftliche Kennzahlen gepaart mit den persönlichen Erfahrungswerten bilden wahrscheinlich eine gute Grundlage. Verfügbarkeit und Zugang von Wissen ist heutzutage nicht mehr die Herausforderung. Das größte Problem ist die Bewertung der Information und vor allem das Zeitbudget, das ich diesem Thema zur Verfügung stelle. Ob man fixe Zeiten im Kalender blockt oder sich 20% seiner Zeit für Markt-Screening nimmt oder gemeinsame Aktivitäten für Recherche vereinbart, wie immer gilt:  Allein ist man schneller, gemeinsam kommt man weiter. Je mehr Hirne umso mehr Hirn!

Barbara Ulman ist Geschäftsführerin von Talentor und verrät in einer Serie, wie die Führungskräfte der Zukunft ticken.