Löhne

Heimische Elektroindustrie zahlt um 1,6 Prozent mehr Lohn

Die Sozialpartner der heimischen Elektro- und Elektronikindustrie haben sich auf eine Erhöhung der Löhne im Kollektivvetrtrag um 1,6 Prozent geeinigt. Der Wert liegt deutlich unter der aktuellen Teuerungsrate.

Die Sozialpartner der Elektro- und Elektronikindustrie haben sich nach zwei Verhandlungsrunden auf einen Kollektivvertragsabschluss geeinigt: Die Erhöhung der Ist-Löhne und -Gehälter beläuft sich auf plus 1,6 Prozent, die Erhöhung der kollektivvertraglichen Mindestlöhne und Mindestgrundgehälter für Arbeiter und Angestellte auf 1,7 Prozent.

Mehr als zuletzt vereinbart - weniger als die Teuerungsrate

Damit lag die Höhe der Lohn- und Gehaltserhöhungen in der Elektro- und Elektronikindustrie mit ihren 50.000 Mitarbeitern etwas über den zuletzt vereinbarten Werten in anderen Branchen von 1,3-1,4 Prozent. Gleichzeitig einigte man sich auf einen Abschluss deutlich unter der aktuellen Inflationsrate von zwei Prozent.

"Das Ergebnis zeigt den Willen der Verhandlungspartner, einen verantwortungsvollen Abschluss zu erzielen, der die Leistungen der Mitarbeiter anerkennt", hieß es in der gemeinsamen Aussendung des Fachverbandes FEEI und der Gewerkschaften PRO-GE und GPA-djp. (apa/red)

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