Personalia

Hans Peter Haselsteiner beteiligt sich an der Firma von Christian Kern

Die Energieberatungsfirma des früheren Bundeskanzlers Christian Kern und seiner Ehefrau Eveline Steinberger-Kern gehört nun zu 61 Prozent dem Bauindustriellen Hans Peter Haselsteiner, so ein Medienbericht. Der Ausstieg von Swarovski sei demnach "ohne Differenzen" erfolgt.

Der Bauindustrielle Hans Peter Haselsteiner (74) ist neuer Partner beim Energiewechsel-Startup "Energy Hero" des früheren Bundeskanzlers und Ex-SPÖ-Chef Christian Kern sowie seiner Ehefrau Eveline Steinberger-Kern.

Haselsteiner hat 61 Prozent der Firma "Digital Hero" übernommen, die den Energieanbieter-Wechselservice Energy Hero betreibt, wie der "trend" berichtet. "Die Idee ist gut, Energy Hero schafft eine klassische Win-win-Situation", so Haselsteiner gegenüber dem Magazin.

Eckdaten zu Anteilen und Anbieter

Die 61,111 Prozent gehören nun der Haselsteiner Familien-Privatstiftung über die ZMH GmbH. Das geht aus Informationen des Wirtschafts-Compass hervor. Die restlichen 38,889 Prozent der Digital Hero GmbH hält "The Blue Minds Company GmbH", die zu je 50 Prozent der Digital-Hero-Geschäftsführerin Steinberger-Kern und ihrem Mann gehört.

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Blue Minds gehört zu je einem Dittel Kern, seiner Frau und Ex-Verbund-Manager Bernhard Raberger, berichtete das Magazin Ende November.

Die Frau des ehemaligen Kanzlers, die die Digital Hero gegründet hatte, ist auch Geschäftsführerin von Energy Hero.

Ausstieg von Swarovski "ohne Differenzen"

Der Ausstieg von Swarovski sei "ohne Differenzen" erfolgt, meint Steinberger-Kern und weist auf die Expertise Haselsteiners in liberalisierten Märkten hin. Geplant sei, voraussichtlich noch 2019, eine Deutschland-Expansion und im zweiten Quartal ein spezielles Angebot für Gewerbekunden. Mittelfristig sollen Energieaktivitäten aus Beteiligungen der Blue-Minds-Gruppe verknüpft werden, heißt es - etwa bei Smart Homes oder in der E-Mobilität.

Israelische Beteiligung soll zentrale Rolle bekommen

Eine zentrale Rolle soll laut Steinberger-Kern dabei der israelischen Beteiligung Fsight zukommen, bei der ihr Mann einem früheren Bericht zufolge zum Vorsitzenden avancieren sollte. (apa/red)

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