3. Optimieren Sie Ihr Druckluftsystem!

Über die Kompressoren hinaus schätzen Experten die Energiesparmöglichkeiten bei Drucklufstsystemen auf bis zu 50 Prozent.

Oft ist schon viel damit getan, die Löcher zu stopfen. Das System regelmäßig auf Leckagen zu prüfen, klingt zwar selbstverständlich, passiert aber in vielerorts schlicht und einfach nicht. Als man sich beim oberösterreichischen Plastikverarbeiter Greiner Packaging in Kremsmünster auf die Suche nach undichten Stellen im Druckluftsystem machte, stießen die Mitarbeiter gleich auf mehr als 70 Leckagen.
Dadurch verlor das System pro Minute 35 Kubikmeter an Druckluft. Nach Sanierungsarbeiten an der Anlage liegt der Wert nun bei 17 Kubikmetern. Oft ist auch der Nenndruck höher als benötigt – auch hier kann man einsparen. Das erwärmte Kühlwasser oder die Kühlluft der Kompressoren kann in der Regel zu Heizzwecken verwendet werden. Vor der Anschaffung eines neuen Systems sollten Sie zudem abwägen, ob Sie nicht mit hydraulischen oder elektrischen Anlagen effizienter unterwegs sind. Weitere, oft unterschtätzte Einsparquellen im Druckluftsystem: Verbesserungen bei den Ansaugstutzen der Pumpen und Änderungen beim Anstellwinkeln der Laufschaufeln von Rotorblättern.

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