Windkraft

Größter Windpark der Ostsee geht in Betrieb

Vor der Insel Rügen ist der bisher größte Windpart der Ostsee in Betrieb gegangen. Betreiber des Parks mit knapp 400 MW Leistung sind der deutsche Energieriese Eon und der norwegische Staatskonzern Equinor, ehemals Statoil.

Das bisher leistungsstärkste Offshore-Projekt der Ostsee, der Windpark Arkona, ist am Dienstag in Betrieb gegangen. Die Vollendung des Gemeinschaftsvorhabens haben der deutsche Energiekonzern Eon und der norwegische Konzern Equinor (früher Statoil) in Sassnitz-Mukran auf Rügen gefeiert.

Drei 90 Kilometer lange Seekabel

Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sagte in ihrer Festrede, die erneuerbaren Energien seien aus der Nische heraus ins Zentrum der Energieversorgung gerückt. Bis 2030 sollen 65 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen.

Bauzeit von 14 Monaten

Der Windpark 35 Kilometer nordöstlich von Rügen hat eine Leistung von 385 Megawatt, was rechnerisch für die Versorgung von 400.000 Haushalten ausreicht. Nach Angaben des Bauherrn Eon wurde der Windpark mit 60 Anlagen in der Rekordzeit von 14 Monaten errichtet. Baubeginn des 1,2 Mrd. Euro teuren Projekts war im August 2017. Der Strom fließt künftig über drei jeweils 90 Kilometer lange Seekabel ins Umspannwerk Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern und von dort zu den Verbrauchern. (dpa/apa/red)

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