Greiner Group verdiente 2009 weniger

Die Erlöse der oberösterreichischen Greiner Group sanken im Vorjahr um acht Prozent - 77 Millionen Euro wurden investiert.

Das kunststoffverarbeitende Familienunternehmen Greiner Group mit der Zentrale in Kremsmünster in Oberösterreich musste 2009 einen Umsatzrückgang hinnehmen: Die Erlöse sanken um 8 Prozent auf 1,031 Milliarden Euro. Man habe so gut wie keinen Mengenrückgang gehabt, machten die Vorstände Axel Greiner und Axel Kühner in der Jahrespressekonferenz Donnerstagabend in Linz in erster Linie Währungseffekte dafür verantwortlich. Für heuer werde ein Umsatzplus erwartet, ein Ausmaß sei aber schwer zu prognostizieren. 75 Prozent der Produkte der Kremsmünsterer werden in der Europäischen Union abgesetzt, 87 Prozent davon in der EU hergestellt.

Nur Bio-One mit Plus

2009 sanken in allen Geschäftsfeldern die Umsätze - mit Ausnahme der im Labor- und Diagnostiktechnik-Bereich tätigen Greiner Bio-One: Die Erlöse der Tochter stiegen, sie habe laut Vorstand in allen Regionen Marktanteile gewonnen. Auf sie entfiel mit 44 Prozent auch der größte Teil der im Vorjahr getätigten Investitionen von insgesamt 77 Millionen Euro. "Wir haben versucht, nicht allzu panisch reagieren", so Greiner zur Strategie in Krisenzeiten. Gerade dann sei es wichtig, in Effizienzsteigerung und Innovationen zu investieren. Das vergangene sei "eines der spannendsten Jahre gewesen, die man sich überhaupt vorstellen kann", sagte Greiner. Unter den extremen Bedingungen habe sich die Strategie der Diversifikation von Produkten und Märkten bestens bewährt, erklärte der Vorstandssprecher. (APA/red)

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