Elektroindustrie

General Electric weist Vorwurf der Bilanzfälschung zurück

Eine Finanzfirma in den USA beschuldigt den Industrieriesen GE, Milliardenverluste zu verschleiern. Der Konzern weist diese Anschuldigungen zurück.

Der US-Mischkonzern General Electric (GE) tritt dem Vorwurf der Bilanz-Tricksereien entgegen. Der Konzern stehe hinter seinem Zahlenwerk und wahre höchste Integrität bei der Bilanzierung, erklärte GE und reagierte damit auf Vorwürfe des auf Enthüllungen spezialisierten US-Privatermittlers Harry Markopolos.

Dieser hatte GE in einer Studie bezichtigt, mögliche Verluste in einer Höhe von 38,1 Milliarden US-Dollar (34 Mrd. Euro) verschleiert und die Lage des Konzerns geschönt zu haben. Markopolos hatte einst den Milliardenbetrug des Fondsmanagers Bernard Madoff aufgedeckt. Aktien von GE gaben um 6,7 Prozent nach.

GE erklärte, Markopolos kooperiere mit Hedgefonds, die auf einen Kursverfall der Aktien des Konzerns wetteten. Markopolos hatte dem "Wall Street Journal" gesagt, er und seine Kollegen arbeiteten bei GE mit einem nicht genannten Hedgefonds zusammen. Der Fonds habe vorab Zugang zu den Bericht erhalten und werde die Gewinne aus dem Geschäft mit Markopolos teilen. (reuters/apa/red)

Verwandte tecfindr-Einträge