Abfallwirtschaft

Gefährliche Unwissenheit über Lithiumbatterien in Österreich

Unwissenheit über Lithiumbatterien ist besonders bei Menschen unter 30 weit verbreitet und hat gefährliche Auswirkungen - die Recyclingfirmen ERA und UFH versuchen aufzuklären.

Unwissenheit über Lithiumbatterien hat gefährliche Auswirkungen. Entsorgt man sie nicht richtig, können sie auf Müllhalden oder sogar im Haushalt anfangen zu brennen. Anlässlich des Tags der Batterie weisen die Recycling-Unternehmen ERA und UFH auf die Gefahren hin.

"Im Vergleich zu anderen Batterietypen weisen Batterien aus Lithium-Ionen eine höhere Effizienz auf, sind aber bei unsachgemäßer Entsorgung im wahrsten Sinne brandgefährlich. Werden sie erhitzt oder mechanisch beschädigt, beginnen sie häufig zu brennen", schreibt Thomas Maier, Geschäftsführer der ERA (Elektro Recycling Austria), in einer Aussendung. Man müsse Lithiumbatterien und Elektrogeräte, in denen sie eingebaut sind, daher sorgsam behandeln, auch wenn sie weggeworfen werden.

Eine Umfrage im Auftrag der ERA zeigt, dass mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher den Unterschied zwischen Alkali- und Lithiumbatterien nicht kennen. 65 Prozent jener, die ihn kennen, wissen nicht, wie man die Batterien richtig entsorgt. 6 von 10 Menschen wissen nicht, in welchen Geräten Lithiumbatterien vorkommen und 75 Prozent unterschätzen die Gefahr.

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Außerdem können die Österreicher mit einer fachgerechten Entsorgung an den 1.200 Sammelstellen dazu beitragen, dass wertvolle Rohstoffe wiederverwendet werden.. "Werden Elektrogeräte fachgerecht entsorgt, ist es möglich, bis zu 85 Prozent stofflich zu recyceln. Bei Batterien können-je nach Batterietyp-mehr als 50 Prozent wiederverwertet werden", betont Maier. (apa/red)