Automobilindustrie

Geely-Tochter Volvo: Zölle und Vertriebskosten belasten Ergebnis

Der schwedische Autobauer Volvo Cars warnt trotz besserem vierten Quartals vor weiter schwacher Profitabilität.

Hohe Vertriebskosten und höhere Zölle belasten den schwedischen Automobilhersteller Volvo: "Wir müssen realistisch sein und anerkennen, dass die Margen weiter unter Druck bleiben werden", sagte Volvo Cars Vorstandschef Hakan Samuelsson am Donnerstag. Dabei stiegen Umsatz und operatives Ergebnis  im vierten Quartal um ein Fünftel und ein Viertel gegenüber dem Vorjahr. Doch die operative Marge sank von 6,7 auf 5,6 % ab - im Sommer 2018 hatten hohe Vertriebskosten, neue Modelle und höhere Zölle die Gewinne belastet.

Im Gesamtjahr steigerte das Unternehmen den Umsatz um 21 % auf 252,7 Mrd Schwedische Kronen (24,2 Mrd Euro). Volvo hatte mit 642.253 Autos 12,4 % mehr verkauft als im Jahr zuvor. Das operative Ergebnis stieg hingegen um lediglich 0,9 % auf 14,2 Mrd Kronen. Unter dem Strich stand wegen höherer Zinsausgaben und Steuern sogar ein Gewinnrückgang von 4,3 % auf 9,8 Mrd Kronen. Die Volvo Car Corporation ist ein schwedischer Automobilhersteller mit Hauptsitz in Göteborg und gehört zum chinesischen Autobauer Geely, der auch mit 9,7 % am Daimler-Konzern beteiligt ist.

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