Pipelines

Gazprom hat mit den Bauarbeiten von Turkstream begonnen

Der russische Gasmonopolist Gazprom meldet den Beginn von Bauarbeiten einer neuen Gasröhre in die Türkei, über die später Gas auch nach Europa fließen soll. Wegen kriegerischer Konflikte Russlands gab es immer wieder große Probleme rund um das Projekt.

Der russische Energiekonzern Gazprom hat nach eigenen Angaben mit dem Bau der Gaspipeline TurkStream begonnen. "Die Bauarbeiten der TurkStream-Pipeline haben im Schwarzen Meer nahe der russischen Küste begonnen", teilt Gazprom mit.

Die Umsetzung des Projekts sei im Zeitrahmen. "Unsere türkischen und europäischen Kunden werden ab Ende 2019 eine verlässliche neue Route haben, russisches Gas zu importieren", erklärte Konzernchef Alexej Miller.

Mit der Pipeline TurkStream soll russisches Erdgas durch das Schwarze Meer in die Türkei und nach Europa transportiert werden. Durch die Leitung soll an der Ukraine vorbei Gas in Richtung Europa strömen.

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Ursprünglich sollte der Bau bereits Mitte 2015 beginnen. Wegen einer diplomatischen Krise zwischen Russland und der Türkei in Folge des Abschusses eines russischen Kampfjets an der türkisch-syrischen Grenze verzögerte sich das Projekt. (afp/apa/red)