Papierindustrie

Fundermax übernimmt Papierhersteller Ranheim in Norwegen

Der Kärntner Holzverarbeiter übernimmt den norwegischen Hersteller Ranheim, der auf Recyclingpapier spezialisiert ist. Fundermax beliefert die Möbelindustrie, die Bauindustrie, die Autoindustrie und Schuhhersteller.

Das österreichische Unternehmen Fundermax übernimmt den norwegischen Papierhersteller Ranheim Paper & Board mit Sitz nahe Trondheim. Das gab das Unternehmen in einer Aussendung bekannt. Der Deal muss noch von der österreichischen Wettbewerbsbehörde geprüft werden, man rechnet mit einer Entscheidung noch im ersten Quartal.

Fundermax hat mit dem aktuellen Eigentümer von Ranheim, der norwegischen Investmentgruppe Pemco, einen Kaufvertrag abgeschlossen. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart, wie es von Unternehmensseite auf Anfrage der APA hieß. Auf der Website von Ranheim wurde übrigens bereits Fundermax als Eigentümer genannt. Der norwegische Papierhersteller setzt zur Gänze auf Recyclingpapier, das aus regionalem Altpapier hergestellt wird. Die 1884 gegründete Papierfabrik beschäftigt derzeit 176 Mitarbeiter

Fundermax ist im Bereich Holzwerkstoffe und dekorative Laminate tätig, die Produkte werden für Innenausbauten, Fassaden, Türen und Möbel verwendet, aber auch in der Auto- und Schuhindustrie. Es gibt drei Produktionsstätten in Österreich, in St. Veit/Glan, in Wiener Neudorf und in Neudörfl. Insgesamt sind 1.200 Mitarbeiter beschäftigt, der Jahresumsatz wird mit 400 Mio. Euro angegeben. Das Unternehmen steht im Besitz der Constantia Industries AG. (apa/red)

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