Photovoltaik

Fronius positioniert sich auf dem chilenischen Markt

In einem vier Jahre dauernden, groß angelegten Programm fördert Chile den Bau von Photovoltaik-Anlagen. Die eingesetzten Wechselrichter kommen in den meisten Fällen aus Oberösterreich.

Die Regierung in Chile fördert in einem vier Jahre laufenden Programm den Bau von Photovoltaik-Anlagen auf öffentlichen Gebäuden. Die Technologie dazu stammt in vielen Fällen aus Österreich: Der Solartechnik-Spezialist Fronius Solar Energy hat rund die Hälfte der bislang realisierten Projekte mit seinen SnapINverter-Wechselrichtern beliefert.

Fronius meldet, inzwischen in ganz Lateinamerika ein "gefragter Partner für erneuerbare Energien" zu sein. Als Begründung verweisen die Oberösterreicher auf ihre Produktpalette und das dazu gehörige Servicekonzept.
 
Das Förderprogramm „Techos Solares Públicos", das vom chilenischen Energieministerium ins Leben gerufen wurde, will den Ausbau von Solarstrom beleben und der Bevölkerung die Vorteile der erneuerbaren Energien zeigen. In diesem Programm werden zahlreiche öffentliche Gebäude mit PV-Anlagen ausgestattet, etwa Schulen, Ämter und Krankenhäuser.

Die erste Etappe des vierjährigen Programms, in der hauptsächlich Solaranlagen bis 100 Kilowatt Leistung realisiert wurden, ist seit kurzem abgeschlossen. Bis 2019 stehen nun größere Projekte bis 400 Kilowatt auf der Agenda. (red)

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