Autoindustrie

Ford: Bisherige Kündigungen in Deutschland nur "die erste Ebene"

Derzeit hat der Autobauer Ford rund 24.000 Mitarbeiter als Stammbelegschaft in Deutschland. Die bisher erfolgten massiven Kürzungen seien nur "die erste Ebene, um eine minimale Profitabilität sicherzustellen", meint jetzt Geschäftsführer Gunnar Herrmann.

Der Personalabbau bei Ford Deutschland geht auch nach Ende einer laufenden Umstrukturierung weiter. Die aktuellen Maßnahmen seien nur "die erste Ebene, um eine Minimum-Profitabilität sicherzustellen und schwarze Zahlen zu schreiben - und über die Jahre wird es sicherlich zu weiteren Veränderungen kommen", sagte Ford-Deutschlandchef Gunnar Herrmann in Düsseldorf.

Derzeit hat Ford rund 24.000 Mitarbeiter als Stammbelegschaft in Deutschland, rund 18.000 in Köln und 6.000 in Saarlouis. Bis 2020 sollen 5.400 Stellen wegfallen - hierbei sind auch Leiharbeiter eingerechnet. 2018 musste Ford in Europa einen Verlust hinnehmen, 2019 läuft es besser. (dpa/apa/red)

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