Schuldenabbau

Finmeccanica verkauft AnsaldoBreda an Hitachi

Transaktion über mehr als 800 Millionen Euro - Finmeccanica wird die Verschuldung um 600 Millionen Euro abbauen können.

Maschinenbau Hitachi Finmeccanica

Der italienische Rüstungskonzern Finmeccanica hat sich mit der japanischen Gruppe Hitachi über den Verkauf der kompletten Beteiligung an dem verlustträchtigen Zugbauer AnsaldoBreda geeinigt. Verkauft werden auch Anteile am Signaltechnikhersteller Ansaldo STS, bestätigte Finmeccanica am Dienstag.

Der Verkauf von Ansaldo STS beschert Finmeccanica 773 Millionen Euro. Durch die Veräußerung von AnsaldoBreda fließen 36 Millionen Euro in die Kassen des Rüstungskonzerns. Finmeccanica wird somit die Verschuldung um 600 Millionen Euro abbauen können.

Die anstehenden Verkäufe sind Teil des Plans zur Entschuldung des Mischkonzerns Finmeccanica, der sich künftig verstärkt dem Flugzeugbau und der Rüstungstechnik widmen will. "Der Verkauf der Bahnsparte ist ein wichtiger Schritt für die Umsetzung unseres Entwicklungsplans", kommentierte Finmeccanicas CEO Mauro Moretti.

Mit der Operation will Hitachi verstärkt im Bahnbereich wachsen. "Wir wollen zum Marktführer im Bereich globale Lösung für den Bahnsektor avancieren", kommentierte der CEO von Hitachi Rail, Alistair Dormer. (APA)

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