Zulieferer

EU prüft offenbar Kartellstrafen gegen japanische Autozulieferer

Nach Aussagen von Eingeweihten geht die Europäische Kommission gerade gegen japanische Autozulieferer vor. Geprüft wird der Vorwurf von Preisabsprachen.

Die Wettbewerbsaufsicht der Europäischen Kommission will Insidern zufolge Strafen gegen mehrere japanische Autozulieferer wegen Kartellverstößen verhängen. Beteiligt seien der weltweit zweitgrößte Teile-Hersteller Denso, Mitsubishi Electric sowie eine Sparte von Hitachi, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen zu Reuters.

Den Firmen würden Absprachen bei Start- und Beschleunigungsmodulen vorgeworfen. Die Höhe der Strafe kann nach EU-Regeln bei bis zu zehn Prozent des Umsatzes liegen.

Hitachi bestätigt Ermittlungen

Ein Kommissionssprecher lehnte eine Stellungnahme ab. Hitachi bestätigte, dass die EU-Kommission ermittele. Die beiden anderen Firmen äußerten sich nicht.

Es ist die erste einer Reihe von Ermittlungen bei Autozulieferern in diesem Jahr. Auch in den USA und Asien gehen die Behörden gegen Preisabsprachen in der Branche vor. (reuters/apa)

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