Verkehr

EU-Parlamentspräsident Tajani: Den Brenner von Lastwagen "befreien"

"Wir müssen die Brennerautobahn zwischen Modena und Innsbruck vom Lkw-Verkehr und von Umweltverschmutzung befreien", meint EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani. Der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher betont, dass die A22 die Höchstgrenze ihrer Kapazitäten erreicht habe.

EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani ist der Ansicht, dass die Brennerautobahn A22 vom Lkw-Verkehr "befreit" werden sollte. "Die Brennerautobahn öffnet Italien die Tore zum EU-Markt, doch wir müssen die Strecke zwischen Modena und Innsbruck vom Lkw-Verkehr und von Umweltverschmutzung befreien", so Tajani.

Anlässlich der Feierlichkeiten zum 60. Jubiläum der Einweihung der Brennerautobahn A22 in San Michele all ́Adige im Trentino betonte Tajani, dass sich das EU-Parlament für mehr Finanzierungen für große europäische Infrastrukturnetze einsetze. Die Brennerautobahn sei eine Infrastruktur im "Dienst der Bürger" und werde weiterhin zur Besserung ihrer Lebensbedingungen beitragen.

Südtiroler Landeshauptmann: A22 hat Kapazitätsgrenze erreicht

Der Südtiroler Landeshauptmann, Arno Kompatscher, betonte, dass die A22 die Höchstgrenze ihrer Kapazitäten erreicht habe. Daher sei der Brennerbasistunnel besonders wichtig, da damit der Straßenverkehr auf Schiene verlegt werden könne. "Das wird die Lebensqualität der Bevölkerung erhöhen", versicherte Kompatscher.

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Der Präsident des Trentino, Maurizio Fugatti, betonte, dass die A22 Ressourcen zur Stärkung des Bahnsystems sowie für den Bau des Brennerbasistunnels zur Verfügung gestellt habe.

"A22 muss in öffentlicher Hand bleiben"

Da der Straßenverkehr wachse, müsse man jedoch auch im Autobahnbereich investieren. "Wir brauchen eine neue Autobahnkonzession. Die A22 muss in öffentlicher Hand bleiben, dies bedeutet jedoch nicht, dass sie verstaatlicht werden soll. Die Brennerautobahn muss ihre Wurzeln in den Gebieten haben, wo sie entstanden ist und die sie durchquert", so Fugatti. (apa/red)

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