E-Commerce

Ein Unternehmerduo auf Kurs: E-Commerce entwickelte sich zur Goldgrube

Wie werden Unternehmer erfolgreich? Wer sich online einmal Tipps, Ratschläge und To-Do-Listen zu Gemüte führt, der ist oft nach der Studie verwirrter, als jemals zuvor. Man kann es aber auch anders angehen und feststellen, dass jeder ein erfolgreicher Gründer sein kann. Wie geht das? Das unternehmerische Duo Andreas König und Alexander Pecka machte es im E-Commerce vor.

Wenn die erfolgreichen Unternehmer sagen, sie hätten »Mit Glaube und ohne Geld« begonnen, so klingt das für mutige Gründer mit vielen Ideen doch ohne Geldsäckchen im Hintergrund, wunderbar. Alexander Pecka und Andreas König haben es mit jetzt 28 und 31 Jahren jedoch in den vergangenen zweieinhalb Jahren geschafft. Vor zweieinhalb Jahren stiegen sie in den Onlinehandel ein und seitdem sammelt sich Wissen neben Kunden und natürlich monetären Attributen bei ihnen an.

Natürlich gelang dem Duo ebenfalls nicht alles über Nacht. Wer etwas startet, der macht Fehler, muss diese erkennen und beheben und sich - das ist das Wichtige - dranhalten. Wer, wie das Duo, ständigen Einsatz zeigt, der schafft es. Ihr Unternehmen schaffte es auf einen Umsatz von 10 Millionen Euro innerhalb von nur zweieinhalb Jahren. Grund genug, um den beiden Helden einmal genauer auf das Werk zu schauen.

Steil bergauf

Andreas König hatte bereits mit 18 Jahren seine erste eigene Firma, auch Alexander Pecka war vorher ein Unternehmer in Wien. Dennoch war das neue E-Commerce-Projekt eines, das grundsätzlich bei null begann. Das Team sammelte sich ihr Wissen eigenständig zusammen und brachten sich ihr Knowhow über den Onlinehandel und dessen Mechanismen selbst bei. Der Aufwand - und das Risiko - lohnte sich, denn mittlerweile ist das Duo an diversen Onlineshops beteiligt und besitzt eine eigene Marke, die 50 Menschen eine Arbeit bietet. Der Wert ihres Unternehmens wird derzeit auf mehrere Millionen Euro geschätzt.

Wie alles begann

Der Erfolg der beiden Unternehmer begann übrigens mit Haustieren. Innerhalb der ersten sechs Monate ihrer Unternehmensgeschichte konnten sie auf dem englischsprachigen Markt ganze 2,5 Millionen Euro Umsatz einfahren. Es begann mit Hundeartikeln, die es so am Markt noch nicht gab. Mit dieser Idee haben die beiden Gründer natürlich eine enorme Marktlücke entdeckt, die jetzt auch in Coronazeiten optimal ist. Nachdem der Absatz von Haustieren wie Hunden und Katzen enorm gestiegen ist, waren personalisierte Halsbänder und Co der Renner.

Das Prinzip

Um auf heimische Lagerstätten, Geschäfte oder Ladenlokale verzichten zu können, setzten Pecka und König direkt auf das Dropshipping. Es ist nur ein geringes Startkapital notwendig, denn die Produkte werden nicht vorab gekauft und für die Kunden gelagert, sondern der Onlineshop leitet die Kundenbestellung an den Hersteller, der sie wiederum an den Kunden ausliefert. Im kleineren Rahmen ist dieses Modell beispielsweise aus der Druckbranche bekannt: Kunden bestellen ein Buch, welches nun von der eingebundenen Druckerei gedruckt wird, die es wiederum an den Kunden verschickt.

Regional? Nein, weltweit

Das Duo aus Pecka und König erkannten die Zeichen der Zeit bereits, als Corona noch nicht einmal einen Eintrag in den Suchmaschinen besaß. Sie statteten alle Mitarbeiter direkt im Homeoffice aus, was natürlich für sie besonders wichtig war. Denn neben dem heimischen Büro wurden sogleich weltweit Mitarbeiter eingestellt - und diese benötigen ein Homeoffice. Davon profitieren übrigens auch die Mitarbeiter. Nicht nur konnten sie sich während Corona wenigstens den Ansteckungsgefahren auf der Arbeit entsagen, die Mitarbeiter verdienen auch überdurchschnittlich. Das ist auch das Prinzip des Duos, denn die Gründer möchten, dass es in ihrem Unternehmen nur Gewinner gibt. Das schließt die Mitarbeiter mit ein.

Mit Vorteil durch die Krise

Dass sich die Versteifung auf das Homeoffice künftig als Erfolg entpuppt, war sicherlich nicht unter Coronabedingungen gemeint. Im Endeffekt half dieses Modell aber schon dabei, als Sieger durch die Krise zu gehen. Der Onlinehandel kommt ohne Verkaufsflächen aus, die Mitarbeiter arbeiten von zu Hause, so blieben während Corona selbst im strengsten Lockdown die Betriebskosten gering. Zugleich beflügelte die Pandemie die Nachfrage im E-Commerce, was sich bei Pecka und König leicht in Zahlen ausdrücken lässt: 10.000 bis 25.000 Neukunden gibt es monatlich im E-Commerce-Bereich der beiden Unternehmer. An guten Tagen machte das Unternehmen über 50.000 USD Umsatz pro Tag.

Durch die direkte Einbindung der Mitarbeiter in das Homeoffice musste das Duo natürlich keine Geschäftsschließungen befürchten. Die Mitarbeiter arbeiten schon dezentral von zu Hause, wodurch das Ansteckungspotenzial der einzelnen Beschäftigten natürlich gering war.

Auf Spuren Teslas

Was hat das österreichische Unternehmer-Duo mit dem amerikanischen Autohersteller Tesla gemeinsam? Die Frage stellt sich und sie lässt sich mithilfe der eigenen Produktlinie beantworten. König und Pecka arbeiten mit einem Designer zusammen, der schon für Tesla arbeitete. Gemeinsam entwickeln sie ihre eigene Produktlinie, die noch dieses Jahr in Europa auf den Markt kommen soll. Mehr möchten die Unternehmer noch nicht über das Projekt verraten. Interessant könnte es natürlich allemal werden.

Wie gelingt der Erfolg?

Diese Frage stellen sich täglich Millionen Menschen. Natürlich konzentrieren sich nicht alle Fragenden auf den Onlinemarkt, doch etliche von ihnen werden insgeheim hoffen, irgendwann auf dem Onlinemarkt durchzustarten. Aber gibt es da eine besondere Faustformel, die den Erfolg erleichtert?

Pecka hat dazu eine eindeutige Meinung: »Jeder kann das schaffen.« Damit das gelingt, möchten beide Unternehmer ihr Wissen teilen und anderen Gründern helfen, durchzustarten und sich in der E-Commerce-Sparte durchzusetzen.

Interessenten können sich jederzeit bei den beiden Gründern auf Instagram melden und sich beraten lassen. Wenn das nicht einmal ein Angebot ist.