Automobilindustrie

Ehemaliger Magna-Manager bekommt bei Maserati Verstärkung

Harald J. Wester, früherer Entwicklungsvorstand von Magna Steyr und jetzt Chef des Autobauers Maserati, bekommt Unterstützung. Spitzeningenieur Roberto Fedeli, zuvor bei Ferrari und danach bei BMW, soll an der Planung neuer Modelle von Maserati mitarbeiten.

Harald J. Wester, ehemaliger Executive Vice President und Entwicklungsvorstand von Magna Steyr und jetziger CEO der Fiat Chrysler-Tochter Maserati bekommt Stärkung. Der italienische Spitzeningenieur Roberto Fedeli, ehemaliger technischer Direktor bei Ferrari, der 2014 zu BMW gewechselt war, steigt jetzt bei Maserati ein.

Fedeli soll Wester, der vor seinem Magna-Job Entwicklungschef bei Ferrari war, bei der Planung neuer Maserati-Modelle unterstützen. Er übernimmt die Rolle des Chief Technical Officer (CTO), berichtete die Mailänder Tageszeitung "Il Giornale".

Maserati und die zweite Fiat Chrysler-Tochter Alfa Romeo erleben eine ereignisreiche Phase. Bei dem bevorstehenden Autosalon in Genf wird erstmals das neue SUV-Modell Maserati Levante vorgestellt, das ganz in Italien produziert wird. Zugleich wird die neue Serie Alfa Romeo Giulia präsentiert.

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Kurzarbeit bei der berühmten Luxusmarke

Maserati ist ein Sorgenkind für Fiat-Boss Sergio Marchionne. Der Luxusautohersteller hat 2015 Verluste hinnehmen müssen. Der Umsatz fiel um 13 Prozent auf 2,41 Mrd. Euro. Das EBIT halbierte sich von 275 auf 105 Mio. Euro. Die Zahl der abgesetzten Fahrzeuge sank von 36.448 auf 32.474.

Die italienischen Gewerkschaften bangen um Zukunft des Maserati-Produktionswerks in Modena. 300 der 600 Mitarbeiter der Fabrik werden demnächst auf Kurzarbeit gesetzt. Die Fabrik wird die Produktion halbieren, berichtete die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore". Wurden 2014 noch 19 Fahrzeuge pro Tag hergestellt, so sind es derzeit nur noch zehn. (APA/red)

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