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e.battery-systems zieht es ins Silicon Valley

Der frühere Panasonic-Manager Hakan Kostepen leitet die US-Niederlassung. Christian Schlögl ist neuer CSO des Dornbirner Batteriesystemeherstellers.

Der Gründer und von e.battery systems, Christopher Schöpf, erwartet in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum. Der Mitarbeiterstand am Stammsitz in Vorarlberg/Österreich soll sich bereits in den kommenden Monaten von 30 auf 60 verdoppeln. 

Der Batteriesystemehersteller e.battery systems  in Dornbirn gründet eine eigene Niederlassung im Silicon Valley. Damit soll der Eintritt auf dem US-Markt wesentlich beschleunigt werden. Als Leiter konnte das Unternehmen den ehemaligen Executive Director von Panasonic Automotive Systems, Hakan Kostepen gewinnen. Neu im Führungsteam des Unternehmens ist auch Christian Schlögl. Er hat im Juni die Funktion des Chief Strategy Officers übernommen.

Mit Hakan Kostepen übernimmt ein erfahrener Manager den Aufbau der US-Niederlassung von e.battery systems. Der 59-Jährige arbeitete seit 2004 in unterschiedlichen Funktionen bei Panasonic Automotive Systems America, zuletzt fast zehn Jahre lang als Executive Director Product Strategy & Innovation. Zuvor war Kostepen für die Ford Motor Company tätig.

„Der Eintritt in den nordamerikanischen Markt ist ein wichtiger Schritt in der weiteren Unternehmensentwicklung“, schildert Christopher Schöpf, Gründer und CEO von e.battery systems. Hakan Kostepen sei mit seiner Management-Erfahrung und seinen guten Kontakten zur US-Automobilindustrie ein großer Gewinn für das Dornbirner Technologie-Unternehmen.

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Hakan, Kostepen, Batterieherstellung © Kostepen

Hakan Kostepen, langjähriger Executive Director von Automotive Systems America, baut für e.battery systems eine Niederlassung im Silicon Valley auf. 

e.battery systems erwartet starkes Wachstum

Besonders für die kundenspezifisch entwickelten, gekühlten Batterien und die Energiespeicher aus Second-Life-Modulen sieht Schöpf in den USA und Kanada „enormes Potential“: „Der Markt dort ist um ein Mehrfaches größer als jener in Europa. Und wir gehören zu den technologisch führenden Unternehmen in der Branche.“

Das Team im Silicon Valley soll rasch eine zweistellige Zahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfassen und mittelfristig mindestens ebenso groß werden wie der Stammsitz in Dornbirn/Österreich. Dort sind derzeit 30 Personen beschäftigt, in den kommenden Monaten ist eine Verdoppelung geplant. In einem weiteren Schritt will e.battery systems auch in den USA eine Produktion für die High-Tech-Batteriesysteme aufbauen.

Neu im Führungsteam ist auch Christian Schlögl. Der 39-Jährige arbeitet seit Mitte 2020 an der weltweiten Expansion von e.battery systems. Im Juni hat er die Funktion eines Chief Strategy Officers übernommen. Schlögl war zuvor unter anderem Geschäftsführer bei Kreisel Electric in Oberösterreich, ebenfalls ein weltweit agierender Batteriespezialist. 

„Der Standort im Silicon Valley ist ideal, um auch die Unternehmen der Hightech- und Energiebranche in der Region zu bedienen", ist Schlögl überzeugt. „Eine starke Präsenz in den USA ist ein Meilenstein im Aufbau unseres internationalen Netzwerks aus strategischen Partnern und eigenen Niederlassungen.“

e.battery systems wurde 2019 von Christopher Schöpf gegründet. Das Unternehmen entwickelt und fertigt kundenspezifische Batterien für Elektrofahrzeuge, Baumaschinen und Industrieanlagen sowie Energiespeicher für Industrie und Gewerbe. Um das angestrebte starke Wachstum zu realisieren, hat e.battery systems bereits langfristige Verträge mit Zelllieferanten abgeschlossen. Erst vor wenigen Wochen konnte das Unternehmen einen Auftrag des schwedischen Herstellers RGNT über mindestens 30 Millionen Euro fixieren. (red)