Autozulieferer

Drei große Finanzfirmen wollen Fiat-Tochter Magneti Marelli

Mehrere Interessenten sind an einer Übernahme des zu Fiat Chrysler gehörenden Zulieferers Magneti Marelli interessiert. Darunter sind die Finanzfirmen KKR, Apollo und Bain Capital.

Mehrere Gesellschaften sind am Einstieg in Fiat Chryslers Zuliefergeschäft Magneti Marelli interessiert. Der US-Autobauer plant die Ausgliederung Magneti Marellis und dessen Börsengang. Zu den Interessenten zählen die Investmentfonds KKR, Apollo und Bain Capital, berichtete die italienische Tageszeitung "La Stampa".

Magneti Marelli soll Teil einer Gesellschaft in den Niederlanden werden

Magneti Marelli soll in eine neugegründete niederländische Gesellschaft kommen, die auch mehrere Töchter des Komponentenbauers übernehmen soll. Die Finanzholding Exor, mit 30 Prozent Aktionär von Fiat Chrysler, will auch nach dem Börsengang die Kontrolle über Magneti Marelli behalten. Die Auslagerung der Tochter, die bis Anfang 2019 abgeschlossen werden soll, war bereits Anfang April angekündigt worden.

Die auch aus dem Automobilrennsport bekannte Firma wurde 1919 gegründet. Sie beschäftigt rund 43.000 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von 7,9 Mrd. Euro. Magneti Marelli ist in 19 Ländern vertreten. Zu den Kunden gehören die großen Automobilkonzerne in Europa, Nord- und Südamerika und Asien. (apa/red)

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