Logistik

DPD fordert die Vorfahrt bei Parkplätzen

Verstopfte Straßen und Innenstädte dank des Internethandels: Der zur französischen Post gehörende Paketzusteller DPD fordert einen privilegierten Zugang zu Parkflächen in den Städten während des Weihnachtsgeschäfts.

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Der deutsche Paketzusteller DPD fordert für die Zeit des Weihnachtsgeschäfts von Städten und Kommunen einen privilegierten Zugang zu öffentlichen Parkflächen. Wie das Unternehmen, eine Tochter des französischen Staatskonzerns La Poste, erklärte, wird für die bereits begonnene Weihnachtssaison "erneut ein Rekordgeschäft" erwartet.

Konzerntochter der französischen La Poste erwartet neuen Rekord

Demnach rechnet DPD heuer mit einer Steigerung von 15 Prozent der zugestellten Pakete in Deutschland im Vergleich zu 2016.

Gerade in der Weihnachtssaison seien Paketdienste "unverzichtbar", erklärte Unternehmenschef Boris Winkelmann. Städte und Kommunen müssten daher "noch viel stärker als bisher an konstruktiven Lösungen" mitwirken. So könnten etwa reservierte Parkflächen für Zusteller einen "großen Beitrag dazu leisten, den Lieferverkehr verträglich zu gestalten", forderte Winkelmann.

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Verstopfte Innenstädte dank Digitalisierung des Handels

In die Weihnachtssaison fließen DPD zufolge der November und der Dezember ein. An Spitzentagen, zum Beispiel unmittelbar vor Weihnachten, wurden im vergangenen Jahr am Tag zwei Millionen Pakete zugestellt. Diese Schwelle sei jetzt schon erreicht worden, sagte ein Sprecher des Unternehmens, daher werde ein neuer Rekord erwartet.

Spitzentag der zurückgelegten Kilometer war im vergangenen Jahr der Nikolaustag: Damals waren die Zustellfahrzeuge rund 2,11 Millionen Kilometer unterwegs - umgerechnet rund 50 Mal um die Erde. (afp/apa/red)