Digitalisierung

Die Spaßbringer: Wie Data Miner unsere Welt verändern

Was machen Data-Scientists, bevor sie die Langeweile überkommt? Ziemlich verrückte Dinge.

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Am Vormarsch in der Industrie: Wegbereiter des Digitalen

Frucht-App

Pflückreife Feigen oder Äpfel? Seltene Beeren im Feldrain? Köstlichkeiten dieser Art leichter habhaft zu werden, hat sich ein Entwicklerteam aus dem US-Bundesstaat Colorado auf die Fahnen geschrieben: Per Karten-Applikation (fallingfruit.org) soll die urbane Ernte vereinfacht und der Reichtum potenzieller Wegzehrung in Stadtgebilden zelebriert werden. Bisher jedenfalls trugen Obsttiger ihre Funde weltweit fleißig ein.

Großes Drama

Was geht in Kinobesuchern vor, denen zeitgemäße Filmkunst – selbstverständlich sittsam-erbaulichen Inhalts – vorgesetzt wird? Das haben Forscher des Max-Planck-Instituts für Chemie der Uni Mainz evaluiert. Sie haben die chemische Signatur der Atemluft in vielen kleinen Datenpaketen ermittelt und damit Rückschlüsse auf den akuten Gefühlshaushalt der Seher gezogen. Faustregel: Je dramatischer die Filmsequenz, umso deutlicher stiegen die Werte für Kohlendioxid und den ungesättigten Kohlenwasserstoff Isopren an.

Songs unter der Lupe

Es gibt sie im US-Hiphop schon eine Weile: Verse über die Dollarmillionen von Donald Trump. Eine genaue Auswertung, wie oft der US-Präsident Rap-Lyrics schon bereicherte, ist nun auf Basis einer groß angelegten Auswertung der Songtexte- Datenbank Genius passiert: Seit den 90ern schon ist Trump – im Übrigen auch Hillary Clinton – gesetzt.

Schlaf-Kunst

Wer mehr über den Schlaf von Linda Simon herausfinden will, fährt am besten ins britische Kent: Dort – im Maidstone Museum – ist ihre Kunstinstallation ausgestellt, die die britische Künstlerin aus Daten ihres Schlaf-Trackers erzeugt hat: Das Medium ihrer Wahl: Gehörschutzstöpsel aus Kunststoff. 6.000 Stück sind es dann letztlich geworden. Die Evaluierung von 100.000 Wörtern in zehn Sprachen durch Forscher der kalifornischen Universität Berkeley brachte ein erfreuliches Ergebnis zutage: Den Weltsprachen wohnt eine Neigung zum Erfreulichen inne, sie enthalten mehr positiv als negativ konnotierte Wörter.

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